Talent Intelligence

Talent Intelligence

Talent Intelligence bezeichnet die strategische Nutzung von Talent- und Marktdaten, um fundierte Entscheidungen in der Personalgewinnung und -bindung zu treffen. Durch die Analyse interner und externer Daten können Unternehmen besser verstehen, welche Talente sie wann und wo benötigen, welche Skills gefragt sind und wie sich der Arbeitsmarkt im Allgemeinen entwickelt.

Inhaltsverzeichnis:

Zum Hintergrund:
Genauso wie im People Analytics und Recruiting Analytics geht es im Talent Intelligence ebenfalls um die effizientere Gestaltung verschiedenster HR-Prozesse mithilfe einer umfassenden Datenbasis. Allerdings greifen People Analytics und Recruiting Analytics primär auf interne Datenquellen zurück, sodass in der Entscheidungsfindung schnell eine isolierte bzw. subjektive Perspektive entstehen kann. Mithilfe von Talent Intelligence werden die internen Daten mit externen Daten so verknüpft bzw. in Zusammenhang gebracht, dass eine ganzheitliche Sicht auf den Arbeitsmarkt, den Wettbewerb und auf die eigene Belegschaft entsteht.


Während interne Daten dabei helfen, die aktuelle Personalsituation im Unternehmen zu analysieren, ermöglichen externe Daten eine präzise Einordnung dieser Erkenntnisse in den größeren Markt- und Wettbewerbszusammenhang. Unternehmen können nicht nur erkennen, wo Engpässe entstehen könnten, sondern auch gezielt Maßnahmen ergreifen, um Talente frühzeitig zu identifizieren oder Recruiting-Ansätze anzupassen. Während herkömmliche HR-Analysen oft nur reaktive Entscheidungen ermöglichen, schafft Talent Intelligence eine proaktive Grundlage, mit der Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig bleiben.

Talent Intelligence, Recruiting Analytics oder Poeple Analytics - wo liegt der Unterschied?

Talent Intelligence, Recruiting Analytics und People Analytics sind drei datengetriebene Ansätze, die HR-Bereiche dabei unterstützen, datengetriebene Entscheidungen zu treffen. Auch wenn die Schnittmenge zueinander relativ groß ist, hat jeder von ihnen eigene Schwerpunkte und damit auch unterschiedliche Anwendungsbereiche.

  • Talent Intelligence betrachtet die externe Talentlandschaft und liefert strategische Erkenntnisse über den Arbeitsmarkt, Wettbewerber und zukünftige Kompetenzanforderungen. Unternehmen nutzen diese Daten, um sich im arbeitgeberseitigen Wettbewerb besser zu positionieren, Gehaltsstrukturen zu bewerten oder neue Konzepte für ihre Recruiting-Strategien festzulegen. Es geht also weniger um operative Recruiting-Prozesse, sondern um eine langfristige, markt- und zielgruppenorientierte Talentstrategie.
  • Recruiting Analytics hingegen fokussiert sich auf die Optimierung interner Recruiting-Prozesse. Hierbei werden Daten genutzt, um die Effizienz von Stellenausschreibungen, Bewerbungsprozessen und Hiring-Kanälen zu analysieren. Ziel ist es, Engpässe zu identifizieren, die Time-to-Hire zu reduzieren und die Candidate Experience zu verbessern. Während Talent Intelligence den Blick auf externe Marktgegebenheiten richtet, geht es bei Recruiting Analytics um die direkte Performance-Steigerung im eigenen Unternehmen.
  • People Analytics erweitert den Fokus schließlich auf die eigenen Mitarbeitenden und hilft Unternehmen, datenbasierte Entscheidungen zur Mitarbeiterbindung, Personalentwicklung und Organisationsgestaltung zu treffen. Durch Analysen zur Fluktuationswahrscheinlichkeit, Kompetenzentwicklung oder Mitarbeiterzufriedenheit können Unternehmen gezielt Maßnahmen ableiten, um ihre Teams effektiver zu steuern und langfristig zu binden.

Warum ist Talent Intelligence wichtig für HR?

Talent Intelligence unterstützt HR-Bereiche dabei, den Schritt von intuitiven Entscheidungen hin zu datenbasierten Personal-Strategien zu gehen. Es sorgt dafür, dass Unternehmen ein Verständnis entwickeln, welche Talente verfügbar sind, wo sie zu finden sind und welche externen Faktoren die eigenen Rekrutierungsstrategien beeinflussen.

Die Herausforderung besteht dabei nicht unbedingt im Sammeln entsprechender Daten, sondern vielmehr darin, die verfügbaren Informationen zu interpretieren und in einen sinnvollen Kontext zu bringen. Dafür spielt u.A. die Qualität und Herkunft der Daten eine entscheidende Rolle: Wie wurden sie erhoben? Welche Verzerrungen könnten vorliegen? Und wie lassen sie sich sinnvoll mit internen HR-Daten kombinieren? Talent Intelligence sorgt im Endeffekt dafür, dass die verfügbaren Daten gefiltert, strukturiert und damit von den Bereichen richtig genutzt werden können. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die strategische Perspektive. Talent Intelligence ermöglicht nicht nur operative Verbesserungen im Recruiting, sondern gibt Unternehmen auch die Möglichkeit, vorausschauend zu planen. Welche Fähigkeiten werden in den nächsten Jahren besonders gefragt sein? Wo gibt es Engpässe im Talentmarkt? Welche Standorte bieten das beste Potenzial für Expansion?

Kurz gesagt: Talent Intelligence hilft HR dabei, durch den Daten-Dschungel zu navigieren, verlässliche Entscheidungen zu treffen und eine nachhaltige Talentstrategie zu entwickeln.

Welche KPI`s sind für Talent Intelligence wichtig?

Die Auswahl der richtigen KPIs in Talent Intelligence ist essenziell, um datenbasierte Personalstrategien zu entwickeln. Unternehmen sollten allerdings vermeiden, nicht gleich zu Anfang zu viele Daten ohne klare Strategie zu erheben. Dies könnte sonst schnell zu unübersichtlichen bzw. aussagekräftigen Analysen führen, welche eine konkrete Maßnahmenplanung erschweren. Entscheidend ist zudem eine kontinuierliche Messung, um Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und flexibel auf Marktveränderungen reagieren zu können.

Dabei kommt es nicht nur auf die Auswahl, sondern auch auf die Qualität der KPIs an. Sie müssen messbar, relevant und eng auf die Unternehmensziele ausgerichtet sein. Eine kritische Prüfung der Datenquellen ist unerlässlich, um valide und belastbare Ergebnisse zu erhalten. Isolierte Betrachtungen einzelner KPIs können schnell zu Fehlschlüssen führen – erst die Kombination verschiedener Kennzahlen ergibt ein vollständiges Bild. So zeigt etwa die Verknüpfung von Time-to-Hire und Quality-of-Hire, ob eine schnelle Besetzung von Positionen tatsächlich nachhaltigen Erfolg bringt.

Die Talent Pool Size gibt an, wie viele Fachkräfte mit den gesuchten Qualifikationen in einer bestimmten Region oder Branche verfügbar sind. Sie hilft Unternehmen einzuschätzen, wie groß die potenzielle Kandidatenbasis ist und ob der Arbeitsmarkt genug Talente für offene Positionen bereithält.

Beispiel:
Ein Unternehmen sucht Data Scientists in Berlin und stellt fest, dass es dort 10.000 Personen mit den relevanten Skills gibt.

Rechnung:
Talent Pool Size = 10.000 verfügbare Fachkräfte

Der Hiring Demand Index zeigt, wie groß die Nachfrage nach einer bestimmten Position im Verhältnis zur Verfügbarkeit ist. Ein hoher Wert bedeutet, dass viele Unternehmen um wenige Talente konkurrieren.

Beispiel:
In Deutschland gibt es 5.000 offene Stellen für IT-Sicherheitsingenieure, aber nur 8.000 verfügbare Fachkräfte.

Rechnung:
Hiring Demand Index = 5.000 / 8.000 = 0,625

Interpretation:
Da der Wert unter 1 liegt, gibt es mehr Talente als offene Stellen, sodass Unternehmen weniger Wettbewerb bei der Rekrutierung haben.

Der Market Share of Talent gibt an, welchen Anteil eines bestimmten Talentpools ein Unternehmen für sich gewinnen konnte.

Beispiel:
Ein Unternehmen stellt 500 Softwareentwickler ein, während der gesamte Markt 10.000 neue Softwareentwickler einstellt.

Rechnung:
Market Share of Talent = (500 / 10.000) × 100 = 5 %

Interpretation:
Das Unternehmen hat 5 % der verfügbaren Talente für sich gewinnen können.

Der Compensation Benchmark misst, ob ein Unternehmen wettbewerbsfähige Gehälter zahlt, um Talente anzuziehen und zu halten.

Beispiel:
Das durchschnittliche Gehalt für Data Scientists in München beträgt 85.000 €, das Unternehmen zahlt jedoch 75.000 €.

Rechnung:
Compensation Benchmark = (75.000 / 85.000) × 100 = 88,2 %

Interpretation:
Da das Unternehmen nur 88,2 % des Marktgehalts zahlt, besteht das Risiko, Talente an besser zahlende Wettbewerber zu verlieren.

Die Future Skills Gap zeigt, ob das Unternehmen genügend qualifizierte Mitarbeitende hat, um zukünftige Anforderungen zu erfüllen.

Beispiel:
Ein Unternehmen prognostiziert, dass es in den nächsten fünf Jahren 100 KI-Spezialisten benötigt, aber aktuell nur 30 qualifizierte Mitarbeitende hat.

Rechnung:
Future Skills Gap = 100 – 30 = 70 fehlende Fachkräfte

Interpretation:
Das Unternehmen muss 70 zusätzliche KI-Spezialisten entweder einstellen oder intern weiterbilden.

Das Retention Risk misst das Risiko, dass wichtige Talente bzw. Schlüsselpositionen das Unternehmen verlassen.

Beispiel:
Ein Unternehmen hat 50 Führungskräfte in der IT-Abteilung, von denen 10 innerhalb von zwei Jahren gekündigt haben.

Rechnung:
Retention Risk = (10 / 50) × 100 = 20 %

Interpretation:
Ein Abwanderungsrisiko von 20 % ist hoch und deutet darauf hin, dass Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung notwendig sind.

1. Die richtigen Schwerpunkte setzen
Bevor Daten gesammelt oder analysiert werden, sollte klar sein, welche Fragestellungen Talent Intelligence beantworten soll. Ohne klare Ziele besteht die Gefahr, sich in unnötigen Daten zu verlieren.

➡ Fragen zur Fokussierung:

  • Wo gibt es aktuell die größten Herausforderungen im Recruiting oder in der Personalplanung?
  • Welche Rollen sind besonders schwer zu besetzen und warum?
  • Wie unterscheidet sich unser Unternehmen im Wettbewerb um Talente?
  • Welche zukünftigen Kompetenzen werden benötigt und gibt es hier bereits Engpässe?

Durch eine gezielte Schwerpunktsetzung wird sichergestellt, dass nur relevante Daten erhoben und analysiert werden.

2. Datenquellen identifizieren und bewerten
Talent Intelligence basiert auf internen und externen Daten. Um verlässliche Einblicke zu gewinnen, müssen die richtigen Quellen ausgewählt werden.

➡ Mögliche Datenquellen:

  • Interne HR-Daten: Bewerbermanagementsysteme, Fluktuationsraten, Recruiting-Kosten
  • Externe Datenquellen: Arbeitsmarktdaten, Gehaltsbenchmarks, Branchenreports
  • Mitarbeiterfeedback: Umfragen, Exit-Interviews, Engagement-Daten

Wichtig ist, die Qualität der Daten zu prüfen: Sind sie aktuell, vollständig und zuverlässig?

3. Die richtigen KPIs definieren
Nicht jede Kennzahl ist für jedes Unternehmen relevant. KPIs sollten gezielt ausgewählt werden, um klare Handlungsempfehlungen ableiten zu können.

➡ Wichtige Talent Intelligence KPIs:

  • Hiring Demand Index: Wie hoch ist die Nachfrage nach bestimmten Fachkräften?
  • Talent Pool Size: Wie groß ist die verfügbare Anzahl qualifizierter Talente?
  • Compensation Benchmark: Sind die Gehälter wettbewerbsfähig?
  • Future Skills Gap: Welche Kompetenzlücken entstehen in Zukunft?

Durch die Kombination verschiedener KPIs entsteht ein ganzheitliches Bild des Talentmarktes.

4. Analyse-Tools und Systeme aufbauen
Talent Intelligence kann nicht mit Excel-Tabellen allein umgesetzt werden. Moderne HR-Analysetools erleichtern die Verarbeitung und Visualisierung großer Datenmengen.

➡ Empfohlene Tools:

  • ATS & HR-Software: Bewerber- und Mitarbeiterdaten strukturiert erfassen
  • Business Intelligence Tools: Tableau, Power BI oder HR-Dashboards für Analysen
  • Markt- und Gehaltsdatenbanken: LinkedIn Talent Insights, Trendence Recruiting Kompass, Statista
  • Zielgruppendaten: Trendence HR-Monitor, Statista Der Einsatz passender Technologie spart Zeit und ermöglicht tiefere Einblicke in den Talentmarkt.

5. Erste Analysen durchführen und Handlungsempfehlungen ableiten
Nach der Datenerhebung folgt die Interpretation. Hierbei sollten Muster erkannt und Trends identifiziert werden.

➡ Mögliche erste Analysen:

  • Welche Recruiting-Kanäle bringen die besten Kandidaten?
  • Wie entwickelt sich der Arbeitsmarkt für Schlüsselpositionen?
  • Gibt es Regionen, in denen die Talentverfügbarkeit besser ist?

Basierend auf diesen Erkenntnissen können gezielte Maßnahmen wie Standortanpassungen, neue Recruiting-Strategien oder optimierte Gehaltsangebote abgeleitet werden.

6. Ergebnisse regelmäßig überprüfen und weiterentwickeln
Talent Intelligence ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Die Daten müssen regelmäßig aktualisiert und an neue Marktbedingungen angepasst werden.

➡ Best Practices für eine langfristige Nutzung:

  • KPIs in regelmäßigen Abständen analysieren und anpassen
  • Erkenntnisse mit HR-Teams und Führungskräften teilen
  • Talent Intelligence in strategische Personalplanung integrieren

Durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung wird sichergestellt, dass Unternehmen langfristig von datenbasierten Entscheidungen profitieren und ihre Talentstrategie stetig optimieren.

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Welche Ziele verfolgt Talent Intelligence?

Strategische Personalplanung verbessern

Fundierte Datenanalysen nutzen, um zukünftige Personalbedarfe und Kompetenzlücken frühzeitig zu erkennen.

  • Arbeitsmarktprognosen auswerten: Trends zu Fachkräftemangel und gefragten Qualifikationen regelmäßig analysieren.
  • Zukunftsorientierte Skill-Entwicklung: Mitarbeitende gezielt weiterbilden, um langfristige Unternehmensziele zu unterstützen.
  • Nachfolgeplanung optimieren: Schlüsselpositionen frühzeitig identifizieren und interne Talente gezielt fördern.
  • Kapazitätsplanung anpassen: Personalstrategie flexibel an Marktentwicklungen und Unternehmenswachstum ausrichten.

Effizienz im Recruiting steigern

Den gesamten Recruiting-Prozess datenbasiert optimieren, um schneller und kosteneffizienter Talente zu gewinnen.

  • Hiring-Kanäle analysieren: Die Performance von Jobbörsen, Social Media und Personalvermittlern kontinuierlich überprüfen.
  • Time-to-Hire verkürzen: Engpässe im Bewerbungsprozess identifizieren und gezielt verbessern.
  • Kandidatenerfahrung optimieren: Reibungslose Bewerbungsabläufe und transparente Kommunikation sicherstellen.
  • Kosten pro Einstellung reduzieren: Ineffiziente Maßnahmen eliminieren und Budgets gezielt einsetzen.

Wettbewerbsfähigkeit auf dem Talentmarkt sichern

Talent Intelligence nutzen, um sich gezielt von anderen Arbeitgebern abzuheben.

  • Gehalts- und Benefits-Benchmarks nutzen: Wettbewerbsfähige Vergütungsmodelle auf Basis aktueller Marktdaten entwickeln.
  • Employer Branding stärken: Daten zu Arbeitgeberbewertungen und Bewerberfeedback gezielt für Verbesserungen nutzen.
  • Attraktive Arbeitsstandorte analysieren: Regionen mit hohem Talentpotenzial und geringem Wettbewerb identifizieren.
  • Wettbewerber-Monitoring: Recruiting-Strategien anderer Unternehmen analysieren und eigene Maßnahmen optimieren.

Zukunftsorientierte Talentstrategie entwickeln

Langfristige Personalentscheidungen auf Basis valider Daten treffen, um den Unternehmenserfolg zu sichern.

  • Talent-Pipelines aufbauen: Frühzeitig Kontakte zu potenziellen Kandidaten knüpfen und langfristige Beziehungen pflegen.
  • Demografische Entwicklungen berücksichtigen: Altersstrukturen im Unternehmen analysieren und rechtzeitig Nachwuchskräfte rekrutieren.
  • Remote- und Hybrid-Strategien evaluieren: Talent Intelligence nutzen, um globale Talentpools zu erschließen.
  • Diversity & Inclusion fördern: Datenbasierte Strategien entwickeln, um vielfältige Teams gezielt aufzubauen.

Mitarbeiterbindung stärken und Fluktuation senken

Frühzeitige Identifikation von Fluktuationsrisiken und Maßnahmen zur langfristigen Mitarbeiterbindung entwickeln.

  • Kündigungsgründe analysieren: Durch Austrittsinterviews und anonymisierte Umfragen Muster erkennen.
  • Frühwarnsysteme etablieren: Regelmäßige Engagement-Umfragen nutzen, um Unzufriedenheit frühzeitig zu identifizieren.
  • Karriereentwicklung fördern: Transparente Aufstiegsmöglichkeiten schaffen und interne Mobilität stärken.
  • Arbeitsbedingungen optimieren: Flexible Arbeitsmodelle, attraktive Benefits und eine gesunde Unternehmenskultur ausbauen.

Entscheidungsfindung durch Daten verbessern

Talent Intelligence ermöglicht datengetriebene, objektive Personalentscheidungen statt reiner Intuition.

  • HR-Analytics nutzen: Personal- und Recruiting-Daten systematisch auswerten, um Muster und Trends zu erkennen.
  • Qualität von Einstellungen messen: Erfolgreiche Neueinstellungen anhand von Performance- und Retention-Daten bewerten.
  • Proaktive Personalstrategie entwickeln: Auf Basis von Echtzeitdaten strategische Weichen frühzeitig stellen.
  • Ressourcen optimal einsetzen: Recruiting- und Weiterbildungsbudgets gezielt dort investieren, wo der größte Bedarf besteht.

Fazit

Durch die Verknüpfung interner HR-Daten mit externen Markteinblicken lassen sich Entwicklungen am Arbeitsmarkt besser verstehen, Gehaltsstrukturen bewerten und die Verfügbarkeit von Talenten analysieren. Dadurch können Recruiting-Strategien gezielt optimiert und langfristige Personalplanungen vorausschauend gestaltet werden.

In Kombination mit Recruiting Analytics und People Analytics bietet Talent Intelligence eine wertvolle Erweiterung der Perspektive. Während Recruiting Analytics die Effizienz von Einstellungsprozessen beleuchtet und People Analytics Aufschluss über die langfristige Entwicklung und Zufriedenheit der Mitarbeitenden gibt, ergänzt Talent Intelligence diese internen Erkenntnisse um externe Marktdaten. Unternehmen erhalten so eine fundierte und datenbasierte Grundlage für alle relevanten Entscheidungen im HR.

Die Nutzung von aktuellen und verlässlichen Daten im HR schafft die notwendige Transparenz, die Unternehmen brauchen, um eigene Position im Arbeitsmarkt zu verstehen, gezielt Talente zu gewinnen und sich langfristig als attraktiver Arbeitgeber zu behaupten.